Dodge 1936

       Dodge 1936               

Ein einzigartiges Fahrzeug aus der USA, das jedoch in der Schweiz bei Saurer montiert wurde. (Montage Suisse) Zahleiche US Fahrzeuge wurden bis in die Siebzigerjahre von schweizer Firmen montiert und hier verkauft.

 Es wurden Scintilla (Schweizer zulieferer Firma) Winker und Scheiwerfer verbaut. Interessant sind auch die Türscheiben, mit der Gravur "Gotthard".

Zur Federkonservierung und gegen das lästige Quitschen, werden Fettbänder montiert.

Auch wird die Funktion der Blattfedern verbessert, da der Losbrechmoment, durch die Schmierung verfeinert wird.

Bald achzigjährige Türdichtungen werden ersetzt. Auch fehlt die Abdichtung gegen die Türverkleidung.

Durch ein Türplastik kann das Regenwasser, dass bei der Türscheibe eindringen kann, nicht die Türverkleidung durchnässen. Das Wasser läuft so über die Ablaufbohrungen wieder ins Freie.

Das sieht man selten! Das Horn am richtigen Ort.

Von vorne wunderschön verziert.

Nostalgie pur.

und auch das schweizer Edelweis darf nicht fehlen.



Oelverbrauch und Oelverlust, nehmen immer mehr zu, obwohl wir mit der Oelviscosität sehr hoch gegangen sind. Eine Motorenrevision wird unvermeindlich.
Kühlwasserverlust an einem der Kernlochdeckel.


Die "Insert Watterpipe" ist durch die Korrosion total zerstört. Mit viel Geduld werden die zerfallenen Reste des Rohres herausgezogen.


Die neue Wasserleitung wird eingesetzt. Diese ist vor allem bei 6 Zylindern Motoren aus den 40er jahren sehr wichtig, da sich dadurch der Wärmehaushalt geziehlter regulieren lässt.

Selbstverständlich werden auch alle Kernlochdeckel ersetzt.

Einbetten der überarbeiteten Kurbelwelle.

Neue Kolben und Lager werden montiert und eingepasst.

Von oben mit Zylinderkopfdichtung.

Neue Kette und Stirnräder.

Der Motor wird wieder eingebaut.

 
Es läuft nicht immer problemlos. Ein leichtes Klopfgeräusch macht sich bemerkbar. Nach langem suchen, finden wir die Ursache. Die Pleuel haben an der Oelwanne gestreift. Dies war jedoch nichts neues. Vor der Motorenrevision ist es einfach nicht aufgefallen. Durch ein behutsames bearbeiten der Pleuel, kann das Problem behoben werden.